In meinen Kursen bereite ich meine Schüler schon sehr früh darauf vor, dass wir selbst in unserer eigenen Muttersprache nicht wirklich behaupten können, perfekt zu sein. Dafür kommen eigentlich jeden Tag zu viele neue Wörter hinzu, bei denen es sich zwar um deutsche Wörter handelt, die aber für uns vollkommen neu sind. Ein ganz großer Bereich, in dem das quasi an der Tagesordnung ist, ist der Technikbereich. Hier gibt es ständig neue Entwicklungen, Erfindungen, Neukonstruktionen etc., da müssen ständig neue Wörter geprägt werden. Oder denkt doch nur mal an die Computerindustrie. Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der es so etwas wie Computer in unserem Privat- oder Geschäftsleben noch gar nicht gab. Ich weiß noch, wie wir damals bei der US Army im Jahr 1982 die ersten Zenith-Computer bekamen. Es war, als würde man eine komplett neue Sprache lernen, und heute sind die Begriffe ganz selbstverständlich ein Teil unserer deutschen Sprache. Die Zeiten ändern sich. Sprachen sind nichts Starres, Unveränderliches. Nicht umsonst werden z. B. jedes Jahr von der Oxford University Press 'Dictionaries of New Words', also Wörterbücher neuer Wörter, herausgegeben.
Einen ganz anderen Grund für Probleme mit der eigenen Muttersprache sind natürlich auch die regionsbedingten Unterschiede, die ich heute gerne ansprechen möchte. Ich denke, dass jeder hierfür bestimmt viele eigene Beispiele kennt. Im Schwabenländle wird anderes Deutsch gesprochen als in Hannover. In Bayern wird nicht unbedingt dasselbe Deutsch gesprochen wie auf den ostfriesischen Inseln usw. Und obwohl man von derselben Sache spricht, werden andere Worte zur Bezeichnung dieser Sache verwendet. Hier sei stellvertretend für viele ein Beispiel angeführt:
Auf meiner Seite www.facebook.com/TechnischesUebersetzungsbuero übersetze ich kleine fremdsprachliche Beiträge in unsere Muttersprache. Da hatte ich heute eine recht interessante Diskussion, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich hatte den Begriff 'litter box' wie ich es schon von Kindesbeinen an gewohnt war, mit 'Katzenkasten' übersetzt. Daraufhin erhielt ich eine PN mit der entsetzten Frage, warum ich denn fälschlicherweise diesen Begriff verwendet hätte, denn es würde doch 'Katzenklo' heißen und nicht 'Katzenkasten'. Ich muss dazu sagen, dass ich von der norddeutschen Küste stamme, und hier benutzen wir den Begriff 'Katzenkasten'. Aber vorsichtshalber habe ich den Begriff zusätzlich noch in den Browser eingegeben, nur um ganz sicher zu gehen. Und der von mir verwendete Begriff wurde bestätigt. Ein Blick meiner Gesprächspartnerin auf den Katzenstreubeutel ergab dann sogar noch einen dritten Begriff, nämlich 'Katzentoilette'.
Ihr seht also, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann. Daher lautet eine der Regeln des Übersetzens: Findet heraus, für welches Publikum Ihr schreibt oder übersetzt, denn nur so kann man das entsprechend berücksichtigen und Missverständnisse vermeiden.
©Waltraut Lang
Freitag, 29. Mai 2015
Dienstag, 26. Mai 2015
Sprachliche und kulturelle Unterschiede
Es gibt viele sprachliche und kulturelle Unterschiede, die das Übersetzen erschweren.
Heute möchte ich hier das allseits bekannte Wort "you" zur Sprache bringen. In der englischen Sprache haben wir kein Problem, denn das Wort "you" entspricht sowohl unserem deutschen Wort "Du" als auch dem höflichen "Sie". Nun ist es aber oft sehr schwer, als Übersetzer zu entscheiden, ob die Personen sich in der deutschen Sprache nun duzen oder siezen würden. Oft wird bei uns in der deutschen Sprache ja in der Anrede auch der Vorname benutzt aber trotzdem siezt man sich.
Ich habe dieses Problem schon häufig in amerikanischen Serien erkannt wenn ich mir die englische Version bereits angeschaut hatte und dann mit meinem Mann die deutsche Version sah. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft ich meinen Mann darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Akteure sich meiner Einschätzung nach doch duzen müssten. Das kann natürlich auch mit daran liegen, dass wir Deutschen uns schon kulturell gesehen mit dem "Sie" sehr viel wohler fühlen.
Ich hatte nach meiner Zeit bei der US Army, wo man allgemein geduzt wurde und das zum guten Ton gehörte, richtige Probleme, mich wieder in einer deutschen Firma einzugewöhnen. Denn dort war das Duzen nicht allgemein üblich, und oft hatten Mitarbeiter das Gefühl, dass Duzen gleich Bevorteilung bedeutet und dass man erwartet, dass wenn jemand einen duzt, dieser doch immer freundschaftlich mit einem umgehen muss und einen nicht für eventuell begangene Fehler rügen dürfte. Außerdem wird in vielen Firmen das Duzen nicht gerne gesehen.
Hier seien stellvertretend für viele weitere Erlebnisse nur zwei genannt:
1. Beispiel: Als ich schon über ein Jahr in einer Firma gearbeitet hatte, dachte ich, nun könnte ich meiner Kollegin das "Du" anbieten. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich wahrscheinlich "aus der Wäsche" geschaut hab, als ich als Erwiderung ein lapidares 'Nein, will ich nicht.' bekam. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das Verhältnis hat sich danach verständlicherweise spürbar abgekühlt.
2. Beispiel: Ich hatte auch mal einen Chef, der hat alle anderen Mitarbeiter geduzt, nur mich als Neue im Team nicht. Er hat mir das Duzen erst erlaubt, als er mir eine Verlängerung des Zeitvertrags anbieten konnte, denn, wie er sich ausdrückte, 'Wenn ich jemand duze, dann fällt es mir so viel schwerer wenn ich ihm/ihr sagen muss, dass der Vertrag ausläuft und nicht verlängert wird oder, was ja noch schlimmer ist, wenn ich der Person kündigen muss.'
Für mich waren solche Erlebnisse immer so etwas wie ein kultureller Schock. Nach über zehn Jahren beim US Army Corps of Engineers hatte ich mich so sehr in die englische Art eingewöhnt, dass ich nicht mehr aus meiner Haut heraus konnte. Ich hatte diese neue Lebensart sozusagen voll und ganz 'umarmt', also akzeptiert und sie hat mir im Laufe der folgenden Jahre auch viele positive Erfahrungen gebracht. Man geht viel offener auf die Leute zu, hat weniger Berührungsängste. Ferner ist es mir auch wesentlich leichter gefallen, neue Herausforderungen anzunehmen und mich ihnen zu stellen. Wenn ich die Wahl hätte, ich würde mich jederzeit für das amerikanische System entscheiden.
Da ich ja auch unterrichte, ist das Erste, was ich meinen Schülern mit auf den Weg gebe, dass man im Ausland über seinen "deutschen Schatten" springen und sich anpassen muss. Auf gar keinen Fall darf man einem Geschäftspartner, der einem schon bei der ersten Begegnung das "Du" anbietet, vor den Kopf stoßen. Daher gewöhne ich meine Schüler daran, denn in meinen Kursen gilt das Duzen. Und bisher haben alle Schüler das auch problemlos angenommen.
Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass das "Du" in Amerika nicht gleichbedeutend ist mit unserem deutschen "Du". Wenn Euch in der englischsprachigen Welt das Duzen angeboten wird, dann heißt das nicht, dass der-/diejenige gleich Euer Busenfreund/Eure Busenfreundin werden will. Es erleichtert nur die Kommunikation. Insofern ist es mehr mit unserem deutschen System der Verwendung des Vornamens und des höflichen "Sie" zu vergleichen.
Heute möchte ich hier das allseits bekannte Wort "you" zur Sprache bringen. In der englischen Sprache haben wir kein Problem, denn das Wort "you" entspricht sowohl unserem deutschen Wort "Du" als auch dem höflichen "Sie". Nun ist es aber oft sehr schwer, als Übersetzer zu entscheiden, ob die Personen sich in der deutschen Sprache nun duzen oder siezen würden. Oft wird bei uns in der deutschen Sprache ja in der Anrede auch der Vorname benutzt aber trotzdem siezt man sich.
Ich habe dieses Problem schon häufig in amerikanischen Serien erkannt wenn ich mir die englische Version bereits angeschaut hatte und dann mit meinem Mann die deutsche Version sah. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft ich meinen Mann darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Akteure sich meiner Einschätzung nach doch duzen müssten. Das kann natürlich auch mit daran liegen, dass wir Deutschen uns schon kulturell gesehen mit dem "Sie" sehr viel wohler fühlen.
Ich hatte nach meiner Zeit bei der US Army, wo man allgemein geduzt wurde und das zum guten Ton gehörte, richtige Probleme, mich wieder in einer deutschen Firma einzugewöhnen. Denn dort war das Duzen nicht allgemein üblich, und oft hatten Mitarbeiter das Gefühl, dass Duzen gleich Bevorteilung bedeutet und dass man erwartet, dass wenn jemand einen duzt, dieser doch immer freundschaftlich mit einem umgehen muss und einen nicht für eventuell begangene Fehler rügen dürfte. Außerdem wird in vielen Firmen das Duzen nicht gerne gesehen.
Hier seien stellvertretend für viele weitere Erlebnisse nur zwei genannt:
1. Beispiel: Als ich schon über ein Jahr in einer Firma gearbeitet hatte, dachte ich, nun könnte ich meiner Kollegin das "Du" anbieten. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich wahrscheinlich "aus der Wäsche" geschaut hab, als ich als Erwiderung ein lapidares 'Nein, will ich nicht.' bekam. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das Verhältnis hat sich danach verständlicherweise spürbar abgekühlt.
2. Beispiel: Ich hatte auch mal einen Chef, der hat alle anderen Mitarbeiter geduzt, nur mich als Neue im Team nicht. Er hat mir das Duzen erst erlaubt, als er mir eine Verlängerung des Zeitvertrags anbieten konnte, denn, wie er sich ausdrückte, 'Wenn ich jemand duze, dann fällt es mir so viel schwerer wenn ich ihm/ihr sagen muss, dass der Vertrag ausläuft und nicht verlängert wird oder, was ja noch schlimmer ist, wenn ich der Person kündigen muss.'
Für mich waren solche Erlebnisse immer so etwas wie ein kultureller Schock. Nach über zehn Jahren beim US Army Corps of Engineers hatte ich mich so sehr in die englische Art eingewöhnt, dass ich nicht mehr aus meiner Haut heraus konnte. Ich hatte diese neue Lebensart sozusagen voll und ganz 'umarmt', also akzeptiert und sie hat mir im Laufe der folgenden Jahre auch viele positive Erfahrungen gebracht. Man geht viel offener auf die Leute zu, hat weniger Berührungsängste. Ferner ist es mir auch wesentlich leichter gefallen, neue Herausforderungen anzunehmen und mich ihnen zu stellen. Wenn ich die Wahl hätte, ich würde mich jederzeit für das amerikanische System entscheiden.
Da ich ja auch unterrichte, ist das Erste, was ich meinen Schülern mit auf den Weg gebe, dass man im Ausland über seinen "deutschen Schatten" springen und sich anpassen muss. Auf gar keinen Fall darf man einem Geschäftspartner, der einem schon bei der ersten Begegnung das "Du" anbietet, vor den Kopf stoßen. Daher gewöhne ich meine Schüler daran, denn in meinen Kursen gilt das Duzen. Und bisher haben alle Schüler das auch problemlos angenommen.
Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass das "Du" in Amerika nicht gleichbedeutend ist mit unserem deutschen "Du". Wenn Euch in der englischsprachigen Welt das Duzen angeboten wird, dann heißt das nicht, dass der-/diejenige gleich Euer Busenfreund/Eure Busenfreundin werden will. Es erleichtert nur die Kommunikation. Insofern ist es mehr mit unserem deutschen System der Verwendung des Vornamens und des höflichen "Sie" zu vergleichen.
Samstag, 23. Mai 2015
Gleiches Aussehen ist nicht gleiche Bedeutung
Mein alter Lehrer hat mir vor langer, langer Zeit mal gesagt, dass ich lernen muss, in der Fremdsprache zu denken, dann würde ich die Fremdsprache beherrschen. Was er damit auch meinte war, dass man aufhören muss, Deutsch zu denken. Nicht Alles, was wie unsere deutschen Wörter aussieht, hat auch dieselbe Bedeutung in einer Fremdsprache. Um Euch das zu verdeutlichen, möchte ich hier einige Beispiele stellvertretend für all die anderen Wörter darlegen.
Da wäre als Erstes einmal unser altbekanntes Wort "bekommen". Das brauche ich ja nicht näher zu erklären. Aber, und nun kommt das Problem. In der englischen Sprache gibt es das Wort "become". Sieht ähnlich aus, nicht wahr? Aber von der Bedeutung her könnte es unähnlicher nicht sein.
Stellt euch nur mal vor, ein Mann kommt in eine Bäckerei in Amerika und sagt: "I want to become a Berliner". Da würde er wahrscheinlich erst einmal ganz erstaunt angeschaut werden und dann zur Antwort bekommen: "And what can I help you with?" (= Und was kann ich für Sie tun?), denn um ein Berliner zu werden, dafür ist doch die Bäckerei wirklich nicht die richtige Anlaufstelle. Darüber hinaus kennt man den Berliner als solches in Amerika nicht. Unser Berliner entspricht dort in Ungefähr einem "doughnut". Dieses Beispiel ist ja noch ganz lustig. Aber wenn derselbe Mann jetzt in eine Schlachterei geht und dem Verkäufer sagt: "I want to become a Schnitzel", dann hört das ganze ja auf, spaßig zu sein.
Der Vollständigkeit halber möchte ich hier nur kurz anmerken, dass unser deutsches Wort "bekommen" in etwas dem englischen "get" entspricht. Obwohl es nicht nett ist, "I want to get a doughnut" zu sagen. Besser wäre z.B. "A doughnut, please" oder noch besser: "I would like a doughnut".
Ein anderes, harmloseres Beispiel ist das Wort "aktuell". Wir alle freuen uns über aktuelle Tagesnachrichten oder die aktuellste Version eines Spiels und, und, und. Aber auch hier gibt es in der englischen Sprache ein Wort, dass fast genauso aussieht, nämlich "actual". Die meisten meiner Schüler verwenden es zuerst immer in der Bedeutung des deutschen "aktuell". Dabei bedeutet das Wort übersetzt soviel wie "tatsächlich", und das ist doch wohl ein ziemlicher Unterschied.
Ein ebenfalls recht bekanntes Problem ist das deutsche Wort "Mist". Auch in der englischen Sprache gibt es das Wort "mist". Aber in der Bedeutung unterscheidet sich dieses sehr von der deutschen Sprache. Das englische Wort "mist" bedeutet nämlich "Nebel, Dunst". Es gibt auch eine Stephen-King Verfilmung mit dem Titel "Mist" und da ist nicht von "Pferdemist" die Rede, denn dafür ist die englische Übersetzung "manure" oder "dung".
In der Serie Enterprise hat Beverly Crusher in der englischen Version gefragt: "What's that blue mist I'm seeing?" und daraus wurde in der deutschen Version dann: "Was ist das für ein blauer Mist, den ich hier sehe?" Nun mag es sein, dass einige wirklich bei Nebel mal sagen: 'Was für ein Mist'. Aber übersetzungstechnisch hätte man trotzdem den Satz übersetzen müssen mit 'Was ist das für ein blauer Nebel, den ich hier sehe?'. Ihr seht also, solche Fehler unterlaufen nicht nur Anfängern.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Übersetzungsnotdienst
Diese Schriftrolle habe ich im letzten Jahr kreiert, die Datenautobahn ist also schon lange Realität. Nicht nur an Sonn- und Feiertagen bin ich für Sie da, Sie können mich auch jederzeit außerhalb der normalen Geschäftszeiten per Telefon erreichen. Sprechen sie mich an. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Die Sache mit dem Blutalkoholwert
Ihr werdet Euch fragen, was denn der Blutalkoholwert mit dem Übersetzen zu tun hat. Sehr viel sogar, und das möchte ich Euch im Folgenden erläutern:
Die Wikipedia gibt ziemlich ausführlich Auskunft hierzu:
"Die Blutalkoholkonzentration (BAK) ist ein Maß für die Menge von Alkohol im Blut und wird üblicherweise in Gewichtsanteilen als g/kg (Promille) angegeben. Sie wird verwendet, um Aussagen über die Einschränkung der Konzentrations- und Zurechnungsfähigkeit durch Alkohol abzuleiten. Die BAK kann in einer Blutprobe gemessen oder aus dem Ergebnis einer Atemalkoholbestimmung oder der Menge konsumierten Alkohols abgeschätzt werden. Die Entnahme einer Blutprobe kann erzwungen werden (In Österreich nicht erzwingbar – jedoch folgt rechtlich die gleiche Konsequenz, als ob man stark alkoholisiert gewesen wäre). Zur Bestimmung der BAK an Leichen darf das Blut nur aus der Leistenvene entnommen werden. Alternativ kann Augenkammerwasser verwendet werden."
Wenn euch das Thema interessiert, könnt Ihr den ganzen Artikel unter folgendem Link nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Blutalkoholkonzentration
Aber nun zurück zu unserem Problem mit der Sprache. Zuerst einmal gilt, dass in englischsprachigen Ländern Zahlen anders geschrieben werden als bei uns. Statt dem bei uns üblichen Dezimalkomma wird hier ein Punkt gesetzt. Im Umkehrschluss wird dann natürlich bei den Zahlen in englischen Texten das Tausendertrennzeichen kein Punkt sondern ein Komma sein. Soviel dazu.
Wenn also in den USA der erlaubte Alkoholwert mit 0.16 angegeben ist, dann geht man verständlicherweise erst einmal davon aus, dass damit 0,16 Promille gemeint sein müssen. Aber weit gefehlt! In den USA wird der Blutalkoholwert nicht in Promille, sondern in Prozent angegeben. Daher muss der Wert von 0.16 Blutalkohol in den USA korrekt in 1,6 Promille übersetzt werden. Ein himmelweiter Unterschied!
Sie sehen also, wie wichtig es ist, sich mit den lokalen Gegebenheiten zu befassen, bevor man noch durch einen "simplen" Übersetzungsfehler "in Teufels Küche" kommt.
In dem Sinne...
Falls Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann dürfen Sie ihn auch gerne teilen. Natürlich freue ich mich auch über Kommentare und Anregungen, die Sie mit der Kommentarfunktion hinterlassen können. Dieser Blog ist gerade erst in den Kinderschuhen, und ich werde ihn ständig um weitere Funktionen wie z.B. ein Kontaktformular etc. erweitern. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
Dienstag, 19. Mai 2015
Kurzvorstellung
Aller Anfang ist schwer. Daher möchte ich für den Anfang vielleicht erst einmal ein paar Worte über mich selbst sagen.
Eigentlich bin ich "von Haus aus"
Fremdsprachenkorrespondentin. doch dann habe ich bei der US Army in
Bremerhaven, speziell beim US Army Corps of Engineers, eine mehr als
zehnjährige Praxis als Technische Übersetzerin und Sachbearbeiterin
für Bauverträge der US Regierung erfahren dürfen. Eine intensivere
fremdsprachliche Erfahrung erhält man sonst nur noch im Ausland
selbst.
Seither habe ich das Übersetzen zu meiner Hauptaufgabe
gemacht und auch mehrere Jahre als Dozentin für Business-Englisch,
Cambridge, gearbeitet. Seit 2004 bin ich als selbstständige
Übersetzerin, zuerst in Bremerhaven und seit 2008 in Sievern, tätig.
Dabei habe ich viele verschiedene Gewerke des Bauwesens und auch
andere Branchen, wie z.B. den Anlagenbau, die Mode- und Textilindustrie, das Rechtswesen und vieles mehr kennengelernt und u.a.
Übersetzungen von Verträgen, technischen Spezifikationen oder auch
nur von Korrespondenz zur Zufriedenheit meiner Kunden angefertigt.
Vielleicht fragen Sie sich ja, was mich
von allen anderen Anbietern von Übersetzungsleistungen
unterscheidet. Mein Motto ist: Fachgerechte Erledigung aller
Aufträge, Erstellung von verständlichen Texten, schnell und
innerhalb der vorgegebenen Zeiten. Und, was besonders wichtig ist,
absolute Diskretion und Verschwiegenheit sind für mich
selbstverständlich.
Ich bin leidenschaftliche Übersetzerin und ich übersetze nur das, was ich auch verstehe! Wenn auch Sie bereits Probleme mit
Übersetzungen, die mehr an Kauderwelsch erinnern und nicht wirklich
lesbar sind hatten, dann werden Sie verstehen, was ich meine. Die meisten Verbraucher sind die Übersetzungen von
Bedienungsanleitungen satt, bei denen sie Ihnen Ihre eigene Sprache
"Spanisch" vorkommt. Punkten Sie bei Ihren Kunden mit von
mir übersetzten Texten (deutsch-englisch und englisch-deutsch), denn
damit können Sie diese Probleme vermeiden. Meine Texte sind
sowohl für Fachleute als auch für Laien verständlich und
professionell formuliert.
Soweit meine Kurzvorstellung. Wenn ich noch Fragen offen gelassen haben sollte, dann kontaktieren Sie mich einfach, entweder über die Kommentarfunktion oder über die auf der Visitenkarte angegebenen Kontaktdaten.
Soweit meine Kurzvorstellung. Wenn ich noch Fragen offen gelassen haben sollte, dann kontaktieren Sie mich einfach, entweder über die Kommentarfunktion oder über die auf der Visitenkarte angegebenen Kontaktdaten.
Montag, 18. Mai 2015
Willkommen
Ich freue mich, Sie heute zu einer Premiere einladen zu dürfen. Mein neuer Blog 'Übersetzen ist Wortkunst' geht an den Start. Der Blog ist eng verknüpft mit meiner Webseite www.waltrautlang.jimdo.com. Auf der Seite können Sie mehr zu meinen Dienstleistungen als Übersetzerin, Texterin, Dozentin und virtuelle Assistentin erfahren.
Hier im Blog werde ich Ihnen ab Morgen Tipps und Tricks zum Auftreten im Ausland, skurrile Übersetzungspannen, Übersetzungsfallen, Spaß mit Redewendungen und, und, und vieles mehr präsentieren.
Ich möchte über alle Themen rund um das Übersetzen, das mir zur Leidenschaft geworden ist, informieren und freue mich über Kommentare und Anregungen von Ihnen, die meinen Blog noch interessanter und lebendiger machen.
In dem Sinne lade ich Sie ein, ab Morgen mit dabei zu sein
Ihre Technische Übersetzerin
Waltraut Lang
Hier im Blog werde ich Ihnen ab Morgen Tipps und Tricks zum Auftreten im Ausland, skurrile Übersetzungspannen, Übersetzungsfallen, Spaß mit Redewendungen und, und, und vieles mehr präsentieren.
Ich möchte über alle Themen rund um das Übersetzen, das mir zur Leidenschaft geworden ist, informieren und freue mich über Kommentare und Anregungen von Ihnen, die meinen Blog noch interessanter und lebendiger machen.
In dem Sinne lade ich Sie ein, ab Morgen mit dabei zu sein
Ihre Technische Übersetzerin
Waltraut Lang
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