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Mittwoch, 21. Oktober 2015

Übersetzungsfehler und wie es dazu kommt



Heute möchte ich mal wieder ein Beispiel für automatische Übersetzungen à la Facebook, Google & Co. bringen und auf den Unterschied zu einer guten Übersetzung durch einen Profi aufzeigen.

Es gibt einen Baum, der auf Deutsch Elefantenfuß heißt



In der englischen Sprache wird dieser Baum auch als 'ponytail palm' bezeichnet. Wortwörtlich würde das übersetzt werden mit 'Pferdeschwanzpalme', und niemand würde in Deutsch wissen, welcher Baum damit wohl gemeint wäre. Wahrscheinlich noch nicht einmal die Botaniker. 

Ein guter Übersetzer recherchiert, wenn er den genauen botanischen Namen nicht wissen sollte. Aber bei Facebook, wo ich das erste Mal überhaupt auf diesen Baum aufmerksam geworden bin, da lautete die Übersetzung, die man sich anzeigen lassen kann, was ich zum Spaß mal gemacht habe: 

Das nennt man einen Pferdeschwanz Palm


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Dienstag, 13. Oktober 2015

Übersetzerin und Texterin sucht Aufträge

Aufruf in eigener Sache:

Ich,von Beruf Wortkünstlerin, das heißt freiberufliche Technische Übersetzerin und mit Leidenschaft Autorin und Texterin, suche Aufträge im Bereich Übersetzungen und Texten.

Dabei ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich für jedermann leicht verständliche Texte erstelle. Ich spiele auch gerne mit Worten um unterschiedliche Effekte zu erzielen, denn es ist ja ein Unterschied, ob ich einen Werbetext oder z.B. als Ghostwriter ein Buch schreibe.

Überzeugen ist eine Kunst, nämlich die Kunst der Worte. Und Worte sind meine besten Freunde. Egal worum es sich handelt, ich mache mich zuerst mit dem Thema vertraut und schreibe Ihnen dann den gewünschten Text. Denn nur, wenn man das Thema versteht, kann man auch überzeugende Texte verfassen. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Übersetzen.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie bald zu meinen Kunden gehören würden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


Waltraut Lang
Übersetzerin und Autorin
www.waltrautlang.de
uebersetzungen@waltrautlang.de

Dienstag, 25. August 2015

Nachrichten aus der Welt des Übersetzens



Nachrichten aus der Welt des Übersetzens:
Quelle: http://www.mz-web.de/


Übersetzer des Sachsenspiegels

Sizilianischer Professor besucht Reppichau
24.08.2015 19:01 Uhr

Silvia Wilfert und Ines Schmidt (r.) nehmen Prof. Emanuele Appari aus Italien gern in ihre Mitte, der selbst schon ein halber Reppichauer ist.

(BILD: HEIKO REBSCH)

VON UTE HARTLING-LIEBLANG

Ein Professor aus Sizilien hat den Dresdner Sachsenspiegel, das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Hochmittelalters, ins Italienische übersetzt. Auf den Spuren des ersten Übersetzers Eike von Repgow hat er nun auch Reppichau besucht.

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REPPICHAU.

Über einen Gast hat sich Reppichaus Ortsbürgermeister Erich Reichert beim Sachsenspiegeltag am Wochenende ganz besonders gefreut: Professor Emanuele Appari von der Universität Palermo. Der Wissenschaftler lehrt dort deutsche Sprache und Übersetzungen und ist mittlerweile im Eike-von-Repgow-Dorf fast wie zu Hause. Seit Prof. Appari und seine Frau Margerita Pedroli vor rund sechs Jahren das erste Mal ihren Fuß in das beschauliche Dorf mit der großen Geschichte setzten, lässt es sie nicht mehr los. „Meine Frau hat sich in Reppichau verliebt“, gesteht der Professor aus dem sonnigen Sizilien. So sehr, dass beide hier inzwischen sogar ein Haus gebaut haben.

92 Seiten in vier Jahren

Wie die MZ bereits berichtete, hat Prof. Appari den Dresdner Sachsenspiegel, das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Hochmittelalters, ins Italienische übersetzt. So wie Eike von Repgow es einst vom Lateinischen ins Deutsche übertrug. Moderne Sachsenspiegel-Übersetzungen liegen bereits in Englisch, Russisch, Ungarisch, Weißrussisch und in Japanisch vor.

Appari hat insgesamt vier Jahre an der Übersetzung der drei Bücher zum Landrecht und einem zum Lehnrecht gearbeitet, wie er in einem MZ-Gespräch berichtete.

Doch wie kam es dazu? In der deutschen Literatur sei er eines Tages auf den Sachsenspiegel mit seinen vier noch erhaltenen Bilderhandschriften gestoßen, erzählt er. Das habe ihn neugierig gemacht. „Er schien mir etwas Besonderes zu sein“.

Nachdem er mit Historikern darüber gesprochen hatte, wollte Appari nicht nur die Städte besuchen, die mit dem „Spegel der Sassen“ eng verbunden sind, nämlich Heidelberg, Oldenburg, Dresden und Wolfenbüttel, wo er Zugang zu den Archiven fand, sondern auch die Orte, an denen Eike von Repgow gelebt und gearbeitet hat. Seine Begeisterung sei immer größer geworden. Dass er sich letztlich für die Übersetzung des Dresdner Prachtkodex mit seinen 92 Seiten entschied, der um 1350 im Raum Meißen entstanden ist, hängt mit dem Zustand der Bilderhandschrift zusammen. Es sei das künstlerisch wertvollste noch erhaltene Exemplar, so Appari. Im Sommer 2009 verschlug es den Sizilianer, dessen Heimatort Terrasini ist, schließlich auch nach Reppichau. Was er hier vorfand, habe er nicht erwartet, lobt der Professor das einzigartige Freiluftmuseum mit seinem Kunstprojekt, in dem man auf Schritt und Tritt Bildern und Figuren aus dem Sachsenspiegel begegnet. „Meine Frau hat fotografiert und fotografiert“. Schließlich habe sie Durst bekommen und man sei in der „Morgengabe“ eingekehrt, mit Einheimischen ins Gespräch gekommen und schließlich mit dem Vorsitzendendes des Fördervereins Eike von Repgow, Erich Reichert, zusammengetroffen. Der natürlich sofort hellhörig wurde, als er vom Anliegen des Wissenschaftlers erfuhr. Reichert war begeistert von dem Übersetzungs-Projekt, das 2013 seinen Abschluss fand. „Meine Frau, die am Gymnasium Deutsch lehrt, hat mich dabei sehr unterstützt“, so Appari, für den es eine große Herausforderung war. Zwar habe er unter anderem schon Rilke und Raabe übersetzt, aber der Sachsenspiegel sei noch mal etwas ganz anderes gewesen. Denn mit dem „Spegel der Sassen“ verfasste Eike von Repgow ein Rechtsbuch, das dem Römischen Recht in Deutschland und Ostmitteleuropa gleichberechtigt gegenüberstand.

Übersetzer des Sachsenspiegels: Sizilianischer Professor besucht Reppichau | Köthen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:

http://www.mz-web.de/koethen/uebersetzer-des-sachsenspiegels-sizilianischer-professor-besucht-reppichau,20641024,31582502.html#plx1272366336


Doch auch nach der Übergabe der italienischen Fassung an Vertreter der Verwaltung im Osternienburger Land brach der Kontakt nach Sizilien nicht ab. Eine Verwaltungsdelegation besuchte Terrasini. Im September soll der Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Kommunen offiziell unterzeichnet werden. „Eine Kooperation könnte auch zwischen dem Köthener Naumannmuseum und der Ornithologischen Sammlung in Terrasini entstehen“, sagt Erich Reichert, der seine Fühler schon ausgestreckt hat und sich freuen würde, wenn die Kontakte nach Italien über Reppichau hinausgehen würden.

Auf Interesse gestoßen

Das mitunter ein kleiner Anstoß genügt, um gemeinsame Vorhaben auf den Weg zu bringen, zeigt auch das Beispiel des geplanten „Kaisersaals“, für den die Reppichauer erst am Freitag Fördermittel in Höhe von 64.000 Euro aus Magdeburg erhalten haben (die MZ berich). In dem neuen Ausstellungsraum soll auch Friedrich II. eine zentrale Rolle spielen. Der Staufer war ab 1198 König von Sizilien, ab 1212 römisch-deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tod Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Er lebte also zu Zeiten Eike von Repgows, womit sich der Kreis wieder schließt. Professor Appari hat inzwischen schon viele Museen und Castellos auf Sizilien angeschrieben, um für das gemeinsame Projekt zu werben. Unter anderem wurde das Castello Ursino im 13. Jahrhundert von Friedrich dem II. gegründet. „Es ist schon eine Menge an Informationsmaterial zusammengekommen“, freuen sich Appari und Reichert. (mz)

Übersetzer des Sachsenspiegels: Sizilianischer Professor besucht Reppichau | Köthen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:

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Sonntag, 9. August 2015

Übersetzen ist nicht gleich Übersetzen II

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum es so viele Bedienungsanleitungen und Texte gibt, die keiner versteht? Das will ich Euch gerne erläutern:

Im Prinzip muss ein Übersetzer die Texte nicht nur übersetzen, sondern sie auch so formulieren, dass sie wiederum in der übersetzten Sprache einen sich gut und verständlich lesenden Text ergeben. Also müssen Übersetzer eigentlich auch Autoren sein. Das können die meisten Übersetzer aber nicht. Sie übersetzen wortwörtlich. Daher haben wir Bedienungsanleitungen, die kein Mensch versteht.

Und noch schlimmer, sie nehmen Übersetzungsaufträge an, denen sie nicht gewachsen sind. Als ich noch beim US Army Corps of Engineers war, hat mein Chef mal entschieden, dass Geschäftssprache doch schließlich Englisch sei, und dass daher die Auftragnehmer und Bauämter doch bitteschön selbst für Übersetzungen sorgen sollten. Damit wollte er mich entlasten. Aber das Gegenteil war der Fall. Nun passierte Folgendes: Übersetzungsbüros, die sich mit der technischen Terminologie nicht auskannten, lieferten Texte ab, die dann die Bauämter und Auftragnehmer nicht verstanden. Also klingelte das Telefon unaufhörlich, und ich musste telefonische die falschen Übersetzungen, die zu allerlei Missverständnissen vor Ort auf dem Bau geführt hatten, korrigieren. Natürlich war dann schnell wieder alles beim Alten, und unsere Korrespondenz, Modifizierungen etc. verließen wieder in deutscher Übersetzung das Büro.

Ich übersetze gerne und mit Leidenschaft. Mein Motto ist, dass ich verstehen muss, was ich übersetze. Daher nehme ich mir bei jeder neuen Übersetzung die Zeit, mich mit dem jeweiligen Thema auseinanderzusetzen. Das kostet zwar Zeit, macht mir aber Spaß und gewährleistet, dass ich die Texte entsprechend korrekt übersetzen kann. Im Zweifelsfall ist es auch immer besser, wenn man Rückfrage bei einem entsprechenden Ansprechpartner halten kann.


Richtig humorvoll übersetzen



Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/GDC-Europe-2015-Spiele-Lokalisierung-richtig-humorvoll-uebersetzen-2770754.html

GDC Europe 2015: Spiele-Lokalisierung - richtig humorvoll übersetzen








"Monkey Wrench" oder "Spanner"? Selbst innerhalb einer Sprache sind Anspielungen oder Wortspiele bei Lokalisierungen manchmal problematisch.


(Bild: Jorge Vicente )




Mark Estdale, Gründer des Lokalisierungs-Studios OMUK, plauderte in seiner GDC-Präsentation aus dem Nähkästchen und erklärte, warum gerade der Humor in Spielen bei der Übersetzung verlorengehen kann.


Es ist nicht immer einfach, wenn man Spiele lokalisieren will, mit der Übersetzung also eine Anpassung an die Gegebenheiten des Ziellandes verbunden ist. Mark Estdale beklagte besonders, dass bei Spiele-Übersetzungen der Humor verloren gehen kann. Problematisch seien speziell Wortspiele, meinte der Gründer des Lokalisierungs-Studios OMUK. Denn nur weil zwei Worte in der Ausgangssprache gleich oder ähnlich klingen, muss es in der Zielsprache nicht auch ein ähnliches Wortpaar geben.


Auch Lautmalereien ließen sich nur schwer übertragen. Treffen Wortspiele und Lautmalereien zusammen, sei es manchmal selbst mit dem besten Team unmöglich, einen Gag zu übersetzen. Als Beispiel zeigte er einen Dialog aus dem deutschen Spiel Deponia (siehe Bild).



Manche Witze lassen sich einfach nicht übersetzen. Dabei ist das Lokalisierungs-Team hier schon sehr weit gekommen.
Kontext und Beziehungen


Die Arbeit der Übersetzer werde auch dadurch erschwert, dass sie nur mit dem reinen Text arbeiten müssen. Dabei ergebe sich der Humor einer Situation auch durch Kontext, die Umgebung, die Beziehung zwischen den Figuren und ihren Bewegungen. Stehen dem Lokalisierungs-Team diese Informationen nicht zur Verfügung, weil sie das Spiel noch nicht gespielt haben oder sie nicht einmal Screenshots oder kleine Videos zu sehen bekommen, werden solche Witze schlicht übersehen.


Auch eine sklavische Orientierung am Originaltext sei nicht hilfreich – vielmehr müsse das Team dem Sinn folgen: Nicht welcher Text, sondern welche Geschichte wird gerade erzählt. Und notfalls müsse man den Text entsprechend um- oder gar neuschreiben, damit er das Eigentliche vermittelt, selbst wenn er dabei komplett von der Vorlage abweicht.
Missverständnisse


Doch selbst innerhalb einer Sprache ist nicht gesagt, dass ein Witz richtig ankommt, beispielsweise bei visuellen Gags. In Monkey Island 2 etwa muss der Spieler in einem Rätsel ein Ventil an einer Wasserpumpe aufdrehen. Die Lösung: Man greife sich das darauf sitzende Äffchen als Werkzeug.


Für Amerikaner ist das klar, denn dort heißt die benötigte Rohrzange, die man so simuliert, „monkey wrench". Briten dürften sich über diese Lösung ebenso gewundert haben, wie über die Animation, die ohne den Kontext als obszön interpretiert werden konnte. In Großbritannien heißt dasselbe Werkzeug nämlich „spanner". (bkr)

Freitag, 7. August 2015

Presseveröffentlichung auf www.ptext.org


Übersetzungen, Dolmetschen, Texten, Firmenschulungen Englisch, Ghostwriting und virtuelle Assistenz in Geestland bei Bremerhaven

06.08.2015 - 14:39 - Kategorie: Bürobedarf und Dienstleistungen - (ptext)




Die Übersetzerin Waltraut Lang (Zoom)


Die Übersetzerin Waltraut Lang bietet in Sievern, Stadt Geestland (bei Bremerhaven) nicht nur Übersetzungen während der normalen Öffnungszeiten an, sondern darüber hinaus betreibt sie auch einen Übersetzungsnotdienst, der fast 24/7 zu erreichen ist. Dieser neue Service dürfte besonders für die Feiertage, die Urlaubszeit und eigentlich immer außerhalb normaler Öffnungszeiten interessant sein. So können Ihre Mitarbeiter in das wohlverdiente Wochenende oder auch in den Urlaub gehen und die dringend gebrauchte Übersetzung wird trotzdem schnell und zuverlässig erledigt.


Dabei ist das Übersetzungsbüro per Email, Telefon, Fax, Skype etc. bei Ihnen "um die Ecke" und beinahe 24/7 erreichbar. Übersetzung Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch, Deutsch-Französisch, Französisch-Deutsch, Deutsch-Spanisch und Spanisch-Deutsch.


Das Technische Übersetzungsbüro Waltraut Lang wurde im Jahr 2004 ins Leben gerufen und ist spezialisiert auf technische Übersetzungen wie z.B. Spezifikationen, Handbücher, Verträge, Vorschriften usw. aus den Bereichen Rohrleitungsbau, Offshore-Installationen, Anlagenbau, Hochbau, Elektrotechnik, Haustechnik, Abfallwirtschaft, Schiffbau, um nur einige zu nennen. Allerdings werden auch Übersetzungen aus vielen anderen Bereichen, wie z.B. dem kaufmännischen Bereich (Verträge, Korrespondenz), dem Textilindustrie- und Modebereich, allgemeine Texte und vieles mehr übersetzt. Wenn Sie hierzu Fragen haben sollten, dann kontaktieren sie die Übersetzerin Waltraut Lang bitte über die angegebenen Kontaktdaten.


Waltraut Lang ist Übersetzerin aus Leidenschaft, die die Sprachen Deutsch (Muttersprache), Englisch, Französisch und Spanisch abdeckt.

Dabei ist ihr Motto "Fachgerechte Erledigung aller Aufträge, Erstellung von verständlichen Texten, schnell und innerhalb der vorgegebenen Zeiten. Und, was besonders wichtig ist, absolute Diskretion und Verschwiegenheit sind für sie selbstverständlich. Die erstellten Texte lesen sich dabei stets so, als ob sie in der jeweiligen Sprache verfasst worden wären.


Darüber hinaus kann man die Übersetzerin Waltraut Lang auch als Virtuelle Assistentin, z.B. als Urlaubsvertretung beauftragen und bei Bedarf textet sie auch Ihre Werbung, Blogartikel, Korrespondenz und was sonst noch so gebraucht wird.


Und um Ihre Angestellten für das tägliche Geschäft mit ausländischen Partnern fit zu machen, bietet Waltraut Lang auch Firmenschulungen im Geschäftsenglisch an. Als Dozentin in der Erwachsenenbildung bringt sie dafür Erfahrungen für die Vorbereitung auf die Prüfungen für verschiedene Cambridge-Zertifikate mit. Natürlich sind bei Bedarf und auf Nachfrage auch Schulungen in Französisch und Spanisch möglich.


Um die Palette der Dienstleistungen abzurunden, kann Waltraut Lang seit Neuestem auch als Ghostwriter verpflichtet werden. Sollten sie vorhaben, Anweisungen, Schulungsunterlagen, oder ein Buch zu veröffentlichen, kann Ihnen Waltraut Lang dabei ihre Unterstützung bei der Formulierung oder auch dem Texten nach ihren Notizen geben.









Montag, 29. Juni 2015

Stand-up Comedy der alten Schule

Der nächste längere Blogbeitrag folgt in Kürze. Um Euch die Zeit der Warterei zu versüßen, hier mal wieder ein Stand-up-Comedy-Scherz der alten Schule:

Es geht darum, theoretische Fragen zur Führerscheinprüfung zu beantworten. Die Frage lautet:

When a motorcyclist comes to an intersection where a pedestrian is crossing. Who has the right of way? Auf gut Deutsch, ein Motorradfahrer kommt an eine Kreuzugn, wo ein Fußgänger die Straße überqueren möchte. Wer darf zuerst fahren/gehen?

Answer: The ambulance Antwort des Prüflings: Der Krankenwagen

Ambulance? Which ambulance? Der Prüfer ganz entsetzt: Krankenwagen, welcher Krankenwagen?

Answer: The one that comes to pick up the pedestrian. Daraufhin der Prüfling: Der Krankenwagen, der kommt um den Fußgänger abzuholen.


Freitag, 19. Juni 2015

Spaßfrage

Noch eine Spaßfrage:

If you have 5 apples and 6 kids would like their share, what exactly do you do?

Vielleicht kommt Ihr ja darauf. Wenn nicht, dann gibt es morgen wieder die Auflösung.


It is quite simple: You take the 5 apples and make apple sauce. Then you give each kid a share.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Humor muss sein

Humor muss sein, daher möchte ich Euch heute eine Frage in Englisch stellen. Ich freue mich schon auf Eure Zuschriften. Die Lösung verrate ich Euch dann morgen.


What's the difference between a light bulb and a heavy bulb?

Viel Spaß beim Rätseln.

19.6.2014:
Na, habt Ihr es erraten? Die Antwort ist ganz einfach: Sie unterscheiden sich im Gewicht.

Entschuldigt das kleine Wortspiel, aber das Wort "light" bedeutet übersetzt ja nicht nur "Licht", es kann ja auch "leicht" bedeuten, und das war Sinn dieser kleinen Wortspielerei, auf diesen kleinen Unterschied aufmerksam zu machen. 


Freitag, 12. Juni 2015

Die Sache mit den Muttersprachlern

Heute habe ich mir ein Thema ausgesucht, dass mir ganz besonders am Herzen liegt: die Sache mit der Muttersprache.

Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass für Übersetzungen in eine jeweilige Sprache immer Muttersprachler gesucht werden und Übersetzer aus anderen Ländern gar nicht berücksichtigt werden?

Ich finde das mehr als unfair, denn damit unterstellt man den Übersetzern doch, dass sie sich in der Fremdsprache nie so auskennen werden wie in ihrer Muttersprache. Man suggeriert, dass nur Muttersprachler einen vernünftigen Text in ihrer Sprache schreiben könnten. Aber wenn das so wäre, wären wir dann nicht alle Hemingway, Shakespeare, oder gar Goethe-Nachfolger?

Nur weil jemand die deutsche Staatsbürgerschaft hat oder hier gebürtig ist, heißt das, wie wir wissen, nicht unbedingt, dass der-/diejenige schriftlich eloquent ist. Und das meine ich nicht negativ. Es ist ja auch gar nicht wichtig. Jeder hat seine eigenen Qualifikationen. Mein Mann hat handwerkliche Fähigkeiten gehabt und ich übersetze und schreibe. Wenn wir alle dieselben Qualifikationen hätten, dasselbe tun würden, ich denke unsere Welt wäre dann sehr viel ärmer und langweiliger. Also kann man doch nicht als Kriterium für Übersetzungen 'Muttersprachler' zur Bedingung machen.

Das, was das Übersetzen ausmacht, ist nicht die Erfahrung und Ausbildung allein, sondern für mich ist die Leidenschaft für die Sprache selbst von großer Bedeutung. Ich selbst bin durch die Schule des Lebens gegangen. Ich habe meinen Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin gemacht und dann beim US Army Corps of Engineers, dem größten Ingenieurbüro der Welt, das Übersetzen von der Pieke auf gelernt als wir die von uns verwalteten Baustellen überwacht haben. Wir sind durch Kanäle und auf Gerüste geklettert und waren eigentlich überall wo es galt, ein Problem in Augenschein zu nehmen. So konnte ich vor Ort sehen, was ich hinterher übersetzt habe. Ich habe Bauingenieure, Elektroingenieure, Haustechniker und andere Spezialisten gehabt, die mich alle unterstützt haben und mir geholfen haben, ein solides Wissen aufzubauen, was es mir ermöglichte, auf zeitaufwändigen Besprechungen als Dolmetscher zu fungieren und natürlich auch entsprechende schriftliche Übersetzungen anzufertigen. Ich habe mich während meiner zehn Jahre beim US Army Corps of Engineers leidenschaftlich in die englische Sprache verliebt. Wir haben ausschließlich in Englisch miteinander kommuniziert, und daher bevorzuge ich auch heute noch die englische Sprache wenn ich etwas lese oder mir mal einen Film anschaue. Die englische Sprache ist mir quasi zur zweiten Natur geworden.

Wenn ich diese Erfahrungen gemacht habe, dann gibt es sicherlich noch viele andere Übersetzer, die von ähnlichen Erfahrungen berichten können. Ich möchte mit diesem Beitrag nur eins erreichen: Gebt uns Deutschen eine Chance. Lasst uns nicht nur aus der englischen in die deutsche Sprache übersetzen. Wir sind durchaus in der Lage, auch einen guten englischen Text zu schreiben.

Der erste Lehrer, den ich vor langer, langer Zeit hatte, der hat mir damals gesagt, dass ich in der Fremdsprache denken müsse. Dann erst hätte ich die Sprache zu meiner eigenen gemacht. Diesen weisen Rat habe ich Zeit meines Lebens beherzigt, und er hatte Recht, manchmal suche ich nach dem deutschen Wort weil mir das englische Wort zuerst im Gedächtnis ist.

Aber genug. Ich denke, Ihr habt verstanden, worum es mir hierbei geht. Ich möchte Euch einfach bitten, mit den Pauschalierungen aufzuhören und uns eine Chance zu geben, unser Können unter Beweis zu stellen. Ich habe inzwischen auf meiner Autorenseite auf Facebook (www.facebook.com/Autorin.Waltraut.Lang) auch einige englische Gedichte veröffentlicht und schreibe auch gerade meine erste Kurzgeschichte in Englisch. Warum auch nicht, frage ich Euch?

Falls Ihr mal gerne Kurzweiliges lesen möchtet, dann lade ich Euch herzlich ein, meinen folgenden Seiten auch mal einen Besuch abzustatten:

www.facebook.com/TechnischesUebersetzungsbuero
www.facebook.com/Autorin.Waltraut.Lang
www.waltrautlang.jimdo.com
www.langwaltraut.jimdo.com
https://www.pinterest.com/waltrautlang/waltraut-lang-autorenseite/
https://plus.google.com/+WaltrautLang
http://waltrauts-bunte-lyrik-wiese.blogspot.com/

Time Flies

Time flies when you are having fun.
So there really is no need to run.

In life there are so many ups and downs
Even in the life of all those great clowns.

Someone once said to me some wise words,
he told me to just think of all the birds:

"Ours is not to reason why,
ours is just to live and die."

So let's enjoy what was given to our kind,
just make sure that you don't turn blind

to everything that is wrong in the world,
because we don't really live in a dream-world.

Our mother earth is fighting for her precious life,
we need to help her, we don't want any more strife!

©Waltraut Lang

Freitag, 29. Mai 2015

Regionsbedingte Unterschiede unserer Muttersprache

In meinen Kursen bereite ich meine Schüler schon sehr früh darauf vor, dass wir selbst in unserer eigenen Muttersprache nicht wirklich behaupten können, perfekt zu sein. Dafür kommen eigentlich jeden Tag zu viele neue Wörter hinzu, bei denen es sich zwar um deutsche Wörter handelt, die aber für uns vollkommen neu sind. Ein ganz großer Bereich, in dem das quasi an der Tagesordnung ist, ist der Technikbereich. Hier gibt es ständig neue Entwicklungen, Erfindungen, Neukonstruktionen etc., da müssen ständig neue Wörter geprägt werden. Oder denkt doch nur mal an die Computerindustrie. Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, in der es so etwas wie Computer in unserem Privat- oder Geschäftsleben noch gar nicht gab. Ich weiß noch, wie wir damals bei der US Army im Jahr 1982 die ersten Zenith-Computer bekamen. Es war, als würde man eine komplett neue Sprache lernen, und heute sind die Begriffe ganz selbstverständlich ein Teil unserer deutschen Sprache. Die Zeiten ändern sich. Sprachen sind nichts Starres, Unveränderliches. Nicht umsonst werden z. B. jedes Jahr von der Oxford University Press 'Dictionaries of New Words', also Wörterbücher neuer Wörter, herausgegeben.

Einen ganz anderen Grund für Probleme mit der eigenen Muttersprache sind natürlich auch die regionsbedingten Unterschiede, die ich heute gerne ansprechen möchte. Ich denke, dass jeder hierfür bestimmt viele eigene Beispiele kennt. Im Schwabenländle wird anderes Deutsch gesprochen als in Hannover. In Bayern wird nicht unbedingt dasselbe Deutsch gesprochen wie auf den ostfriesischen Inseln usw. Und obwohl man von derselben Sache spricht, werden andere Worte zur Bezeichnung dieser Sache verwendet. Hier sei stellvertretend für viele ein Beispiel angeführt:

Auf meiner Seite www.facebook.com/TechnischesUebersetzungsbuero übersetze ich kleine fremdsprachliche Beiträge in unsere Muttersprache. Da hatte ich heute eine recht interessante Diskussion, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich hatte den Begriff 'litter box' wie ich es schon von Kindesbeinen an gewohnt war, mit 'Katzenkasten' übersetzt. Daraufhin erhielt ich eine PN mit der entsetzten Frage, warum ich denn fälschlicherweise diesen Begriff verwendet hätte, denn es würde doch 'Katzenklo' heißen und nicht 'Katzenkasten'. Ich muss dazu sagen, dass ich von der norddeutschen Küste stamme, und hier benutzen wir den Begriff 'Katzenkasten'. Aber vorsichtshalber habe ich den Begriff zusätzlich noch in den Browser eingegeben, nur um ganz sicher zu gehen. Und der von mir verwendete Begriff wurde bestätigt. Ein Blick meiner Gesprächspartnerin auf den Katzenstreubeutel ergab dann sogar noch einen dritten Begriff, nämlich 'Katzentoilette'.

Ihr seht also, wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann. Daher lautet eine der Regeln des Übersetzens: Findet heraus, für welches Publikum Ihr schreibt oder übersetzt, denn nur so kann man das entsprechend berücksichtigen und Missverständnisse vermeiden.

©Waltraut Lang

Dienstag, 26. Mai 2015

Sprachliche und kulturelle Unterschiede

Es gibt viele sprachliche und kulturelle Unterschiede, die das Übersetzen erschweren.

Heute möchte ich hier das allseits bekannte Wort "you" zur Sprache bringen. In der englischen Sprache haben wir kein Problem, denn das Wort "you" entspricht sowohl unserem deutschen Wort "Du" als auch dem höflichen "Sie". Nun ist es aber oft sehr schwer, als Übersetzer zu entscheiden, ob die Personen sich in der deutschen Sprache nun duzen oder siezen würden. Oft wird bei uns in der deutschen Sprache ja in der Anrede auch der Vorname benutzt aber trotzdem siezt man sich.

Ich habe dieses Problem schon häufig in amerikanischen Serien erkannt wenn ich mir die englische Version bereits angeschaut hatte und dann mit meinem Mann die deutsche Version sah. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie oft ich meinen Mann darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Akteure sich meiner Einschätzung nach doch duzen müssten. Das kann natürlich auch mit daran liegen, dass wir Deutschen uns schon kulturell gesehen mit dem "Sie" sehr viel wohler fühlen.

Ich hatte nach meiner Zeit bei der US Army, wo man allgemein geduzt wurde und das zum guten Ton gehörte, richtige Probleme, mich wieder in einer deutschen Firma einzugewöhnen. Denn dort war das Duzen nicht allgemein üblich, und oft hatten Mitarbeiter das Gefühl, dass Duzen gleich Bevorteilung bedeutet und dass man erwartet, dass wenn jemand einen duzt, dieser doch immer freundschaftlich mit einem umgehen muss und einen nicht für eventuell begangene Fehler rügen dürfte. Außerdem wird in vielen Firmen das Duzen nicht gerne gesehen.

Hier seien stellvertretend für viele weitere Erlebnisse nur zwei genannt:
1. Beispiel: Als ich schon über ein Jahr in einer Firma gearbeitet hatte, dachte ich, nun könnte ich meiner Kollegin das "Du" anbieten. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich wahrscheinlich "aus der Wäsche" geschaut hab, als ich als Erwiderung ein lapidares 'Nein, will ich nicht.' bekam. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das Verhältnis hat sich danach verständlicherweise spürbar abgekühlt.

2. Beispiel: Ich hatte auch mal einen Chef, der hat alle anderen Mitarbeiter geduzt, nur mich als Neue im Team nicht. Er hat mir das Duzen erst erlaubt, als er mir eine Verlängerung des Zeitvertrags anbieten konnte, denn, wie er sich ausdrückte, 'Wenn ich jemand duze, dann fällt es mir so viel schwerer wenn ich ihm/ihr sagen muss, dass der Vertrag ausläuft und nicht verlängert wird oder, was ja noch schlimmer ist, wenn ich der Person kündigen muss.'

Für mich waren solche Erlebnisse immer so etwas wie ein kultureller Schock. Nach über zehn Jahren beim US Army Corps of Engineers hatte ich mich so sehr in die englische Art eingewöhnt, dass ich nicht mehr aus meiner Haut heraus konnte. Ich hatte diese neue Lebensart sozusagen voll und ganz 'umarmt', also akzeptiert und sie hat mir im Laufe der folgenden Jahre auch viele positive Erfahrungen gebracht. Man geht viel offener auf die Leute zu, hat weniger Berührungsängste. Ferner ist es mir auch wesentlich leichter gefallen, neue Herausforderungen anzunehmen und mich ihnen zu stellen. Wenn ich die Wahl hätte, ich würde mich jederzeit für das amerikanische System entscheiden.

Da ich ja auch unterrichte, ist das Erste, was ich meinen Schülern mit auf den Weg gebe, dass man im Ausland über seinen "deutschen Schatten" springen und sich anpassen muss. Auf gar keinen Fall darf man einem Geschäftspartner, der einem schon bei der ersten Begegnung das "Du" anbietet, vor den Kopf stoßen. Daher gewöhne ich meine Schüler daran, denn in meinen Kursen gilt das Duzen. Und bisher haben alle Schüler das auch problemlos angenommen.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass das "Du" in Amerika nicht gleichbedeutend ist mit unserem deutschen "Du". Wenn Euch in der englischsprachigen Welt das Duzen angeboten wird, dann heißt das nicht, dass der-/diejenige gleich Euer Busenfreund/Eure Busenfreundin werden will. Es erleichtert nur die Kommunikation. Insofern ist es mehr mit unserem deutschen System der Verwendung des Vornamens und des höflichen "Sie" zu vergleichen.


Samstag, 23. Mai 2015

Gleiches Aussehen ist nicht gleiche Bedeutung

Mein alter Lehrer hat mir vor langer, langer Zeit mal gesagt, dass ich lernen muss, in der Fremdsprache zu denken, dann würde ich die Fremdsprache beherrschen. Was er damit auch meinte war, dass man aufhören muss, Deutsch zu denken. Nicht Alles, was wie unsere deutschen Wörter aussieht, hat auch dieselbe Bedeutung in einer Fremdsprache. Um Euch das zu verdeutlichen, möchte ich hier einige Beispiele stellvertretend für all die anderen Wörter darlegen.

Da wäre als Erstes einmal unser altbekanntes Wort "bekommen". Das brauche ich ja nicht näher zu erklären. Aber, und nun kommt das Problem. In der englischen Sprache gibt es das Wort "become". Sieht ähnlich aus, nicht wahr? Aber von der Bedeutung her könnte es unähnlicher nicht sein.

Stellt euch nur mal vor, ein Mann kommt in eine Bäckerei in Amerika und sagt: "I want to become a Berliner". Da würde er wahrscheinlich erst einmal ganz erstaunt angeschaut werden und dann zur Antwort bekommen: "And what can I help you with?" (= Und was kann ich für Sie tun?), denn um ein Berliner zu werden, dafür ist doch die Bäckerei wirklich nicht die richtige Anlaufstelle. Darüber hinaus kennt man den Berliner als solches in Amerika nicht. Unser Berliner entspricht dort in Ungefähr einem "doughnut". Dieses Beispiel ist ja noch ganz lustig. Aber wenn derselbe Mann jetzt in eine Schlachterei geht und dem Verkäufer sagt: "I want to become a Schnitzel", dann hört das ganze ja auf, spaßig zu sein. 

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier nur kurz anmerken, dass unser deutsches Wort "bekommen" in etwas dem englischen "get" entspricht. Obwohl es nicht nett ist, "I want to get a doughnut" zu sagen. Besser wäre z.B. "A doughnut, please" oder noch besser: "I would like a doughnut".

Ein anderes, harmloseres Beispiel ist das Wort "aktuell". Wir alle freuen uns über aktuelle Tagesnachrichten oder die aktuellste Version eines Spiels und, und, und. Aber auch hier gibt es in der englischen Sprache ein Wort, dass fast genauso aussieht, nämlich "actual". Die meisten meiner Schüler verwenden es zuerst immer in der Bedeutung des deutschen "aktuell". Dabei bedeutet das Wort übersetzt soviel wie "tatsächlich", und das ist doch wohl ein ziemlicher Unterschied.

Ein ebenfalls recht bekanntes Problem ist das deutsche Wort "Mist". Auch in der englischen Sprache gibt es das Wort "mist". Aber in der Bedeutung unterscheidet sich dieses sehr von der deutschen Sprache. Das englische Wort "mist" bedeutet nämlich "Nebel, Dunst". Es gibt auch eine Stephen-King Verfilmung mit dem Titel "Mist" und da ist nicht von "Pferdemist" die Rede, denn dafür ist die englische Übersetzung "manure" oder "dung". 

In der Serie Enterprise hat Beverly Crusher in der englischen Version gefragt: "What's that blue mist I'm seeing?" und daraus wurde in der deutschen Version dann: "Was ist das für ein blauer Mist, den ich hier sehe?" Nun mag es sein, dass einige wirklich bei Nebel mal sagen: 'Was für ein Mist'. Aber übersetzungstechnisch hätte man trotzdem den Satz übersetzen müssen mit 'Was ist das für ein blauer Nebel, den ich hier sehe?'. Ihr seht also, solche Fehler unterlaufen nicht nur Anfängern.



Mittwoch, 20. Mai 2015

Übersetzungsnotdienst



Diese Schriftrolle habe ich im letzten Jahr kreiert, die Datenautobahn ist also schon lange Realität. Nicht nur an Sonn- und Feiertagen bin ich für Sie da, Sie können mich auch jederzeit außerhalb der normalen Geschäftszeiten per Telefon erreichen. Sprechen sie mich an. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.


Die Sache mit dem Blutalkoholwert



Ihr werdet Euch fragen, was denn der Blutalkoholwert mit dem Übersetzen zu tun hat. Sehr viel sogar, und das möchte ich Euch im Folgenden erläutern:

Die Wikipedia gibt ziemlich ausführlich Auskunft hierzu:

"Die Blutalkoholkonzentration (BAK) ist ein Maß für die Menge von Alkohol im Blut und wird üblicherweise in Gewichtsanteilen als g/kg (Promille) angegeben. Sie wird verwendet, um Aussagen über die Einschränkung der Konzentrations- und Zurechnungsfähigkeit durch Alkohol abzuleiten. Die BAK kann in einer Blutprobe gemessen oder aus dem Ergebnis einer Atemalkoholbestimmung oder der Menge konsumierten Alkohols abgeschätzt werden. Die Entnahme einer Blutprobe kann erzwungen werden (In Österreich nicht erzwingbar – jedoch folgt rechtlich die gleiche Konsequenz, als ob man stark alkoholisiert gewesen wäre). Zur Bestimmung der BAK an Leichen darf das Blut nur aus der Leistenvene entnommen werden. Alternativ kann Augenkammerwasser verwendet werden."

Wenn euch das Thema interessiert, könnt Ihr den ganzen Artikel unter folgendem Link nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Blutalkoholkonzentration

Aber nun zurück zu unserem Problem mit der Sprache. Zuerst einmal gilt, dass in englischsprachigen Ländern Zahlen anders geschrieben werden als bei uns. Statt dem bei uns üblichen Dezimalkomma wird hier ein Punkt gesetzt. Im Umkehrschluss wird dann natürlich bei den Zahlen in englischen Texten das Tausendertrennzeichen kein Punkt sondern ein Komma sein. Soviel dazu.

Wenn also in den USA der erlaubte Alkoholwert mit 0.16 angegeben ist, dann geht man verständlicherweise erst einmal davon aus, dass damit 0,16 Promille gemeint sein müssen. Aber weit gefehlt! In den USA wird der Blutalkoholwert nicht in Promille, sondern in Prozent angegeben. Daher muss der Wert von 0.16 Blutalkohol in den USA korrekt in 1,6 Promille übersetzt werden. Ein himmelweiter Unterschied!

Sie sehen also, wie wichtig es ist, sich mit den lokalen Gegebenheiten zu befassen, bevor man noch durch einen "simplen" Übersetzungsfehler "in Teufels Küche" kommt.

In dem Sinne...



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Dienstag, 19. Mai 2015

Kurzvorstellung

Aller Anfang ist schwer. Daher möchte ich für den Anfang vielleicht erst einmal ein paar Worte über mich selbst sagen.

Eigentlich bin ich "von Haus aus" Fremdsprachenkorrespondentin. doch dann habe ich bei der US Army in Bremerhaven, speziell beim US Army Corps of Engineers, eine mehr als zehnjährige Praxis als Technische Übersetzerin und Sachbearbeiterin für Bauverträge der US Regierung erfahren dürfen. Eine intensivere fremdsprachliche Erfahrung erhält man sonst nur noch im Ausland selbst. 

Seither habe ich das Übersetzen zu meiner Hauptaufgabe gemacht und auch mehrere Jahre als Dozentin für Business-Englisch, Cambridge, gearbeitet. Seit 2004 bin ich als selbstständige Übersetzerin, zuerst in Bremerhaven und seit 2008 in Sievern, tätig. Dabei habe ich viele verschiedene Gewerke des Bauwesens und auch andere Branchen, wie z.B. den Anlagenbau, die Mode- und Textilindustrie, das Rechtswesen und vieles mehr kennengelernt und u.a. Übersetzungen von Verträgen, technischen Spezifikationen oder auch nur von Korrespondenz zur Zufriedenheit meiner Kunden angefertigt.  

Vielleicht fragen Sie sich ja, was mich von allen anderen Anbietern von Übersetzungsleistungen unterscheidet. Mein Motto ist: Fachgerechte Erledigung aller Aufträge, Erstellung von verständlichen Texten, schnell und innerhalb der vorgegebenen Zeiten. Und, was besonders wichtig ist, absolute Diskretion und Verschwiegenheit sind für mich selbstverständlich.  

Ich bin leidenschaftliche Übersetzerin und ich übersetze nur das, was ich auch verstehe! Wenn auch Sie bereits Probleme mit Übersetzungen, die mehr an Kauderwelsch erinnern und nicht wirklich lesbar sind hatten, dann werden Sie verstehen, was ich meine.  Die meisten Verbraucher sind die Übersetzungen von Bedienungsanleitungen satt, bei denen sie Ihnen Ihre eigene Sprache "Spanisch" vorkommt. Punkten Sie bei Ihren Kunden mit von mir übersetzten Texten (deutsch-englisch und englisch-deutsch), denn damit können Sie diese Probleme vermeiden. Meine Texte sind sowohl für Fachleute als auch für Laien verständlich und professionell formuliert.

Soweit meine Kurzvorstellung. Wenn ich noch Fragen offen gelassen haben sollte, dann kontaktieren Sie mich einfach, entweder über die Kommentarfunktion oder über die auf der Visitenkarte angegebenen Kontaktdaten.







Montag, 18. Mai 2015

Übersetzen ist die Kunst der Worte


Willkommen

Ich freue mich, Sie heute zu einer Premiere einladen zu dürfen. Mein neuer Blog 'Übersetzen ist Wortkunst' geht an den Start. Der Blog ist eng verknüpft mit meiner Webseite www.waltrautlang.jimdo.com. Auf der Seite können Sie mehr zu meinen Dienstleistungen als Übersetzerin, Texterin, Dozentin und virtuelle Assistentin erfahren.

Hier im Blog werde ich Ihnen ab Morgen Tipps und Tricks zum Auftreten im Ausland, skurrile Übersetzungspannen, Übersetzungsfallen, Spaß mit Redewendungen und, und, und vieles mehr präsentieren.

Ich möchte über alle Themen rund um das Übersetzen, das mir zur Leidenschaft geworden ist, informieren und freue mich über Kommentare und Anregungen von Ihnen, die meinen Blog noch interessanter und lebendiger machen.

In dem Sinne lade ich Sie ein, ab Morgen mit dabei zu sein

Ihre Technische Übersetzerin
Waltraut Lang